Ein Blick zurück: 17. Rösrather Salon: „Sinn oder Geld – wie kann Arbeit attraktiver gestaltet werden?“

Wie kann Arbeit attraktiver gestaltet und mit Sinnhaftigkeit aufgeladen werden? Und zwar unabhängig davon, ob sie zum Geldverdienen in Unternehmen, in Organisationen oder in anderen Zusammenhängen stattfindet oder ob sie in Ehrenamt geleistet wird, auch diese sind ja zunehmend professionell aufgestellt.

 

„Sinn oder Geld – wie kann Arbeit attraktiver gestaltet werden?“ war der Einstieg in den 17. Rösrather Salon, diesmal arg gebeutelt von der Grippewelle im kleineren als üblichen Kreis und mit einem Impuls des Unternehmensberaters Ulrich Watermann versehen: Seiner Erfahrung nach müssen Unternehmen und auch ehrenamtlich arbeitende Organisationen drei Anforderungen erfüllen, um attraktiv zu sein:

  • eine fachlich herausfordernde Aufgabenstellung mit der Möglichkeit Neues zu lernen,
  • eine gesellschaftlich sinnenhafte Tätigkeit und
  • ein fachlich sowie persönlich attraktives Team.

Dabei ist die entscheidende Frage die einer guten Passung zwischen Organisation und Mitarbeitenden sowie die Kunst, passende flexible Arbeitspakete zu schnüren.

Das Management ehrenamtlicher Tätigkeiten wird immer anspruchsvoller und deutlich wurde auch in dieser Diskussion, dass sich die Entwicklung nach aller Erfahrung fortsetzt, nach der die „neue Generation“ der ehrenamtlich Tätigen nicht mehr bereit sind, sich bestehende Arbeits- und Hierarchieregeln einzupassen. Sie haben oft relevante Vorerfahrungen aus ihrer Berufstätigkeit und wollen neue Impulse setzen und individuell wirksam werden. Dies löst oft Konflikte aus und führt auch mitunter zum Abbruch der Zusammenarbeit. Auch der Rösrather Salon konnte für dieses Entwicklungsphänomen keine Patentlösung bieten, aber eine anregende Diskussion und vielleicht an anderer Stelle spürbare Impulse initiieren.

 

 

 

 

 

 

 

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